Im Gespräch mit Daniel Bickel

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Daniel BickelDaniel Bickel

  • Jahrgang: 1985
  • Ausbildung: Studium an der Fachhochschule Oberösterreich Bereich E-Business mit Schwerpunkt Digital Economy
  • seit 2011 Web Projektleiter
  • Hobbys: Reisen, Biken, Skifahren, Schwimmen, gutes Essen
  • Fachgebiete: Jugend und Kommunikation

Lieber Daniel, warum engagierst du dich in der Gemeindepolitik? Ich lebe gerne in Bludenz und sehe das Potential, das in der Region steckt. Ich habe viele Ideen und möchte durch mein Engagement etwas verbessern – denn schimpfen kann jeder, sich einbringen und mitarbeiten tun leider die Wenigsten! Ich war begeisterter Teilnehmer des REK-Projekts „Bludenz-Bürs-Nüziders“ und letztes Jahr bei diversen Workshops dabei – diese produktiven Abende waren ein zusätzlicher Motivationsschub mich weiter zu engagieren. Ich finde, dass gerade in der Gemeindepolitik das Volk sehr viel mitbestimmen kann – dies macht es für mich zusätzlich interessant. Und mir geht es darum in die Tiefe zu gehen, Fakten auf den Tisch legen, diskutieren, Entscheidungen zu treffen.

Einer deiner Schwerpunkte wird die Jugend sein, was sind deine Kernanliegen für Bludenz? Ich möchte Bludenz nicht zur Seniorenstadt werden lassen. Der junge Bludenzer soll ein breites Spektrum geboten bekommen: ein ausgewogenes Sport- und Freizeitangebot, eine bestmögliche (Aus-)Bildung sowie gute Ausgehmöglichkeiten. Da ich 2005 Furtgo.at gegründet habe, konnte ich viele Jahre intensiv mit jungen Persönlichkeiten sprechen und zusammenarbeiten. Diese Ideen möchte ich mit meinen Gedanken multiplizieren und einbringen. Gemeinsam mit anderen auf der Stadt und der Region möchte ich ohne Vorurteile erreichen, dass Jugendliche untertags mehr Freiräume zur Verfügung gestellt bekommen und am Abend spezielle Partynächte erleben können ohne dafür in andere Orte fahren zu müssen. Wobei ich festhalten möchte: Gerade im Sportbereich haben wir ein unglaubliches Angebot.

Dein zweites Thema ist Kommunikation, was soll sich in Bludenz in Sachen Kommunikation zur Bevölkerung verbessern? Eine Breitbandinitiative zu fordern, wie es ein politischer Mitbewerber macht, ist mir zu wenig. Einerseits muss die städtische Webseite auf neue Beine gestellt werden und 24/7 Bürgerservice bieten, andererseits kann die Marketingkommunikation aller städtischen Aktivitäten optimiert werden. Dienstleistungen sollen für die Bürger rasch auffindbar sein und einen Mehrwert bieten. Weiters hat Bludenz großartige Veranstaltungen und setzt Aktionen, die mitunter aber zu wenig bekannt sind – tue Gutes und sprich darüber!

Du bist ein Ur-Bludenzer, was fasziniert dich an deiner Heimatstadt? Ganz klar die fantastische Lage mitten in den Alpen mit den abwechslungsreichen Freizeitmöglichkeiten, da ich gerne meine Zeit in der Natur beim Biken oder Skifahren verbringe. Auch die historische Altstadt oder die großartigen Sportveranstaltungen (beispielsweise Bludenz läuft im April, Alpen Challenge im Juni) und Märkte machen Bludenz zu einem Ort, an dem ich gerne wohne. Bludenz hat aber auch Potential, gerade wenn ich an die Innenstadt oder die Ausgehmöglichkeiten denke. Da wurden einige Schritte gemacht, der Weg muss allerdings fortgesetzt werden. Bludenz kann sich zu einem Tourismusmagnet und Sportzentrum entwickeln und dafür werde ich mich einsetzen.

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