Knapp 250 Ideen für Bludenz

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Letzter Ideenworkshop im alten Eichamt

Im Rahmen der Ideenworkshops „Bludenz – eine Stadt mit Ideen“ trafen sich Interessierte und Betroffene letzte Woche im bis auf den letzten Stuhl besetzten „Alten Eichamt“ um über die Themen Jugend, Kultur und die Herausforderungen bei der Integration zu diskutieren. Martina Rüscher moderierte den Abend, die Tischmoderationen übernahmen dieses Mal Jutta GunzChristoph Thoma und Daniel Bickel.

„Alles was politisch passiert, betrifft auch Jugendliche, warum soll man also als junger Erwachsener nicht mitreden oder sogar mitarbeiten? Bei den Workshops haben diejenigen die Chance bekommen, die konstruktiv mitreden wollen und ich bin froh, dass man ganz Bludenz hierzu eingeladen hat“, so Daniel Bickel, Moderator beim Tisch zum Thema Jugend.

Integration bedeutet ein gegenseitiges Geben und Nehmen, die eigene Kultur, Sprache und Identität soll respektiert werden. „Trotzdem legen wir großen Wert darauf, dass Deutsch unsere Landessprache ist. Sprachförderung ist daher ab den Kleinkindergruppen und dem Kindergarten eine Verpflichtung für ein harmonisches Zusammenleben“, erläutert Jutta Gunz, Tischmoderatorin beim Thema Integration.

Die kulturpolitischen Fragen wurden am Tisch von Christoph Thoma diskutiert. Unter anderem wurde die Frage welche Schwerpunkte eine zeitgemäße, städtische Kulturpolitik setzen muss diskutiert. „Bludenz denkt hier weiter und lässt die Kulturschaffenden zu Wort kommen. Wir haben heute einige sehr gute, konkrete Vorschläge mitgenommen und bauen diese in unser Arbeitsprogramm ein“, freut sich Thoma.

60 Ideen pro Workshop  

„Durchschnittlich konnten wir 60 Ideen pro Workshop sammeln. Kleinere Ideen und Anregungen konnten wir sofort umsetzen oder diese sind in Prüfung. Größere, mittelfristige Vorschläge wurden unsererseits ins Arbeitsprogramm 2015 – 2020 eingearbeitet“, erklärt Bürgermeister Katzenmayer, der die gesammelten Ideen im Jänner der Bevölkerung präsentieren wird.

 

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