Kultur des Miteinanders schaut anders aus

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ÖVP-Kulturstadtrat Christoph Thoma zur SPÖ-Bludenz Aussendung zur Bludenzer Kulturpolitik

Mit großer Verwunderung kann die Aussendung der SPÖ Bludenz zur aktuellen Kulturpolitik der Stadt Bludenz wahrgenommen werden.
Vorweg gilt es festzuhalten, dass im Jahr 2014 ein Arbeitsgruppe, u.a. mit SPÖ-Stadtrat Arthur Tagwerker die Zusammenführung von „Stadtmarketing und Kulturmanagement“ ausgearbeitet hatte, die auch mehrheitlich in der Stadtvertretung zum 1. Jänner 2015 beschlossen wurde, „überraschenderweise damals dann ohne Zustimmung der SPÖ, was wohl ein Vorbote für die geänderte Kommunikationsstrategie der damals schon von Mario Leiter gesteuerten Partei war“, stellt der seit Juli 2015 agierende Kulturstadtrat Christoph Thoma fest.
Fakt ist, dass mit Kulturstadtrat Christoph Thoma ein neuer Politiker am Werk ist, der den Kulturbereich kennt und erste Weichenstellungen gestellt hat, das Bludenzer Kulturleben konsequent weiter auszubauen.
Sämtliche Forderungen der SPÖ zeigen, „dass Kultur nicht wirklich ein Kompetenzfeld der ‚Liste Leiter‘ ist, was sich unter anderem durch die Abwesenheit von Funktionären bei Veranstaltungen zeigt. Zudem ist Kulturvermittlung längst ein Schwerpunkt der Bludenzer Kulturpolitik, vorgezeigt durch ausgezeichnete Projekte wie Berge.Hören, Cinello und die fantastische Arbeit von Barbara Winkler und Christof Thöny für den Verein allerArt sowie die Spielwiese Theater, die Anfang Oktober startet“, erklärt der neue Kulturstadtrat.
Kulturstadtrat Christoph Thoma hält fest:
  1. Der Austausch mit den Kulturschaffenden und -vereinen wurde bereits am 31. Juli gestartet, ein Impuls, den es in dieser Form in Bludenz noch nicht gab.
  2. Die Kompetenzen der Kultur GmbH und des Beirats der GmbH ergeben sich aus dem GmbH-Gesetz, Thoma legt den Funktionären der SPÖ nahe, das zu studieren.
  3. Die Aufgaben des Kulturausschusses wurden in der Sitzung vom Juli 2015 klar definiert und ergeben sich aus dem Gemeindegesetz. Es wurde auf Antrag der ÖVP auch einstimmig beschlossen, einen kulturpolitischen Auftrag zu formulieren. Dementsprechende Veranstaltungen sind bereits terminisiert.
  4. Die Arbeit der Mitarbeiter der Stadtmarketing und Kultur GmbH ist hervorragend und wird aktuell konsequent analysiert und weiterentwickelt. Diese Form der negativen PR schadet der Stadt Bludenz und hat nichts mit einer „neuen Form des Miteinanders zu tun“.
  5. Die operative Zusammenführung der beiden Gesellschaften ist ein wichtiger städtischer Impuls. Zudem wird hinkünftig ein Kuratorium bestehend aus Kulturschaffenden programmatische Angebote mit der Geschäftsführung abstimmen, was ein wichtiger inhaltlicher Impuls für die Region darstellt.
Transparenz ist richtig, Kultur braucht einen breites Verständnis, Christoph Thoma ist intensiv im Austausch mit Vereinen und mit Veranstaltern. Insbesondere will Thoma noch im Herbst einen Schulterschluss mit dem Verein allerArt anstreben.
Kultur in Bludenz ist kein Stiefkind, wie es die SPÖ sieht, im Gegenteil, „neue Wege sind bereits beschritten, auch was die Jugendkultur und die Integrationsarbeit anlangt, wo bereits erste Kooperationen in Umsetzung sind. Mir ist die Kulturarbeit in Bludenz zu wichtig, um hier politisches Kleingeld zu wechseln“, finalisiert Christoph Thoma seinen Arbeitswillen. 

 

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