Standortvorteil: Bludenz ist eine kinder- und familienfreundliche Stadt

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Neuer Eislaufplatz als weiterer Impuls für Bludenz

Bludenz ist seit 2007 eine kinder- und familienfreundliche Stadt – und nimmt diese Herausforderung immer wieder aufs Neue an. Diese staatliche Auszeichnung wurde der Stadt Bludenz im November 2007 verliehen und basiert auf einem umfangreichen Verfahren. Kinder- und familienfreundliche Kommunen schaffen für die Zukunft einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil als attraktiver Arbeitgeber und Wohnort und leisten einen wichtigen Beitrag für eine familienfreundliche Gesellschaft.

Überall dort, wo junge Menschen sich in einer Gemeinde ansiedeln, fördert das die Entwicklung einer Gemeinde. Je besser das Zusammenleben in den Familien gelingt, desto problemloser und erfolgreicher gestaltet sich das gesellschaftliche Miteinander.

„Um Bludenz noch kinder- und familienfreundlicher zu machen, müssen wir vor allem gute Rahmenbedingungen schaffen. Durch das Audit „familienfreundliche Gemeinde“, das wir 2007 positiv durchwandert haben, konnten wir positive Anreize für den Standort Bludenz schaffen, wir steigern dadurch die Attraktivität des Arbeitsstandortes und beweisen, dass Bludenz eine hohe Lebensqualität besitzt.“ Bürgermeister Mandi Katzenmayer

Die Stadt Bludenz hat etliche Maßnahmen erfolgreich umgesetzt:

  1. Auf Initiative der Bludenzer Volkspartei konnte 2004 ein Jugendreferat im Amt der Stadt Bludenz eingerichtet werden.
  2. Die Aktive Einbeziehung des Jugendbeirats wird gelebt. Mit den jungen Menschen werden die Sport- und Freitzeitbedürfnisse ebenso diskutiert, wie der Bedarf der dazugehörenden Einrichtungen sowie die Einbindung von Vereinen ins Stadtleben. Ebenso umgesetzt wurden. Ein Jugendnachttaxi, das mittlerweile mit den Walgaugemeinden, dem Klostertal und dem Stand Montafon adaptiert wurde, oder Jugenddrink „Insider“ Jugenddrink.
  3. Die Bludenzer Volkspartei wird zudem im Rahmen des Eissportzentrum Hinterplärsch einen   neuen Eislaufplatz einfordern und einplanen, auch im Wissen, dass wir hier dem Breitensport größtmöglichen Raum bieten wollen. Und Eislaufen ist ein Familiensport.
  4. Integrationsmaßnahmen: Elternbildung für MigrantInnen werden konsequent gefördert. Deutsch ist unsere Landessprache, Sprachkurse sind seit Jahren im Angebot, interkulturelle Treffpunkte wie der „Markt der Kulturen“ wurde geschaffen, Dolmetscherdienste werden angeboten. Alles Aspekte des Miteinanders, nicht des Nebeneinanders. Ebenso neu ist ein Elternkaffee im Susi Weigel Kindergarten, das hinkünftig auch an den anderen Kindergartenstandorten umgesetzt wird. Also konkretes Ziel ist ein „Netzwerk Sprache“ in Planung, das alle Systempartner vernetzen soll und die Bedeutung der deutschen Sprache als Essential von funktionierender Integration und Bildungschancen erkennt.
  5. Unsere Kinderbetreuungseinrichtungen veranstalten regelmäßige Elternabende, Vorträge zu Erziehungsfragen und sie geben Erziehungshilfen. Maßnahmen, die auch ein Miteinander der Kulturen ermöglicht. Die städtischen Einrichtungen schaffen daher sehr erfolgreich Treffpunkte.
  6. Mandi Katzenmayer geht seit Jahren als Lehrlingsmentor mit gutem Beispiel voran. Unter seiner Führung konnten mittlerweile drei Lehrlinge im Rathaus ausgebildet werden.
  7. Der Bürgerservice im Rathaus ist mittlerweile ein best-practise-Modell in Vorarlberg.
  8. Wir legen seit Jahren großen Wert auf gesundes, kindergerechtes Essen in Betreuungseinrichtungen.
  9. Mit dem Susi-Weigel-Kindergarten ist uns ein wichtiger Impuls gelungen
  10. Wir forcieren 2015 ein Schulraumkonzept, das wir mit Fachleuten erarbeiten. Wir erleben derzeit wieder Geburtenzuwächse, die einen Schulneubau durchaus realistisch erscheinen lassen. Die dazu notwendigen Vorarbeiten wurden von Mandi Katzenmayer längst in Auftrag gegeben.
  11. Die erste Etappe dieses Schulraumkonzeptes ist bereits in Umsetzung. Die Koordination von Mittags- und Nachmittagsbetreuung (auch eine Ausweitung von 07:00 bis 17:00 Uhr, bereits bestehende Angebote wie Judo, Ballspiele, Theater oder Kinderyoga) ist eine wichtige Erkenntnis in einer geänderten Arbeitswelt, dbzgl. müssen Räume adaptiert werden. Zudem ist festzuhalten, dass sich die schulischen Rahmenbedingungen in einem permanenten Wandel befinden. Neue Räume für Einzelförderungen, für Kleingruppen oder Betreuungseinheiten (Musikschulunterricht an Pflichtschulen) müssen geschaffen werden. Bereits aktuell decken wir mit dem geänderten Bedarf jährliche Steigerung der Personalkosten von rund EUR 40.000,- ab.
  12. Das Schulraumkonzept ist wiederum ein Beweis von aktiver Bürgerbeteiligung. Direktoren, Eltern, Verwaltung, Politik und hinzugezogene Fachleute arbeiten gemeinsam daran.
  13. Wir werden dafür sorgen, dass auch in der Volksschule St. Peter ein Turnsaal gebaut wird.
  14. Als gelungen darf auch die Kleinkindbetreuung „Farbtüpfle“ angesehen werden, die auch Begegnungen unserer Jüngsten mit Senioren ermöglicht. Ein wichtiger Impuls für generationenübergreifendes Zusammenleben. Dadurch kann altersgereichte Kleinkindbetreuung bis zum Schuleintritt angeboten werden. Purzelbohna in Bludenz, die Brazer Dorfmüsle und die Bingser Zwergle sind zudem von der Stadt Bludenz geförderte Einrichtungen, die insbesondere Frauen den raschen Wiedereinstieg ins Berufsleben ermöglichen.
  15. Mandi Katzenmayer ist der Garant dafür, dass es in Bludenz leistbaren Wohnraum gibt, er diskutiert und fordert das seit Jahren erfolgreich bei den gemeinnützigen Wohnbauträgern So können immer wieder Startwohnungen für Jungfamlien und junge Menschen angeboten werden. In diesem Zusammenhang darf auch vermerkt werden, dass es Mandi Katzenmayer ist, der bei Wohnanlagen kindergerechte Spielplätze mit hoher Qualität einfordert.
  16. Die Villa K. ist ein von der Stadt geförderter Verein, der sich sehr um unsere Jugend bemüht. Eine Vielzahl von jugendgerechten Veranstaltungen kann unserer Jugend angeboten werden. Unsere offene Jugendarbeit kümmert sich mittlerweile auch um unsere Kleinkinder (beispielsweise Kindertheater), hält Workshops zu den unterschiedlichsten Themen (Suchtprävention, Sexualworkshops), macht Siedlungsarbeit und ist ein wichtiger Systempartner, der eine Vorbildfunktion in Vorarlberg einnimmt.
  17. Unsere Bludenz Kultur GmbH bietet sowohl für Schulen als auch für Familien zahlreiche Kinder- und Jugendveranstaltungen an. Das wird es auch Zukunft geben.
  18. Müllsäcke, Wickelhandtuch und Informationen über städtische Einrichtungen für Familien mit Säuglingen werden nach der Geburt kostenlos zur Verfügung gestellt.
  19. Wir können mit zwei neuen Kinderärzten, die auch im Landeskrankenhaus aktiv sind, eine erweitertes Angebot bieten.
  20. Gratisfahrten für Kindergartengruppen im Stadtbus (für Ausflüge während dem Kindergarten) werden bereits angeboten.
  21. Die Ludothek wurde zur Gänze von der Stadt Bludenz finanziert.
  22. Eine öffentliche Toilette mit Wickelplatz wurde in der Remise eingerichtet.
  23. Das Spiel- und Freiraumkonzept der Stadt wurde zu weiten Teilen umgesetzt.

Bludenz engagiert sich auch für unsere Jugend. Woodrock, Downhill-Strecke vom Muttersberg, Valblu, Bowlingcenter, Snowboardwoche der offenen Jugendarbeit, die mobile Stadtteilarbeit, das AHA und die Jugendservicestelle sowie unsere Sportanlagen stehen der Jugend zur Verfügung. Zudem fördern wir Vereine, die sich sehr stark im Bereich des Nachwuchses engagieren.

Die Grundeinstellung, bei allen städtischen Maßnahmen und Überlegungen die Bedürfnisse von Migranten, behinderten und älteren Menschen zu berücksichtigen, ist mittlerweile in den Grundsätzen der städtischen Verwaltung fest verankert und wird von der Bludenzer Volkspartei mit Bürgermeister Mandi Katzenmayer immer wieder aufs Neue eingefordert.

„Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, ein Umfeld, wo Karriere und Kinder möglich sind, wo Kinder in professionell geführten Einrichtungen betreut werden, ist einer der Gründe, in Bludenz zu leben. Im Übrigen bin ich davon überzeugt, dass sich Familienfreundlichkeit in Unternehmen rechnet. Durch all diese Maßnahmen kann auch der Wiedereinstieg von Frauen nach der Kinderpause leichter bewerkstelligt werden. “ Kerstin Biedermann, Mutter und Geschäftsführerin der Alpenregion Bludenz.

biedermann

Trotzdem gilt es weiter für Kinder, Jugendliche und Familien aktiv zu bleiben.

  1. Der St. Anna-Spielplatz muss raschest saniert und auf neuen Stand gebraucht werden.
  2. Die Stadt Bludenz wird noch 2015 einen Anlauf unternehmen, eine Lehrlingsbörse einzurichten. Zudem werden die Bludenzer Politiker Betriebe motivieren, mehr Lehrstellen zu schaffen. Bludenz ist zudem Partner der Zone – L, einer Lehrlingsoffensive im Walgau.
  3. Die Ganztagsbetreuung in Kindergärten und Schulen wird kontinuierlich ausgebaut. Dadurch ermöglichen wir, dass Familien sich in einem neuen gesellschaftlichen Bild wiederfinden und Frauen nach der Karenz der berufliche Wiedereinstieg erleichtert wird. Ein Beweis, dass sich die Bludenzer Volkspartei auch auf kommunaler Ebene erneuert.
  4. Eine stundenweise Kleinkinderbetreuung z.B. während des Einkaufens oder eines Arztbesuches versuchen wir zeitnah einzurichten. Hier gilt es das Einvernehmen mit dem Handel und den Dienstleistern zu finden.
  5. Prävention ist ein Gebot der Stunde: Wir fördern auch weiterhin Präventionsprojekte zu Themen wie Sucht und Gewalt in unseren Bildungseinrichtungen. Die Mittelschule und die Villa K. haben bereits ein erstes Projekt (Kosten: EUR 7.000,-) in diese Richtung umgesetzt.
  6. Der Bedarf eines öffentlichen Grillplatzes ist unbestritten. Hier gilt es aber einen breiten politischen Konsens zu finden. Polarisierende Äußerungen von Mitbewerbern dienen in diesem Kontext nicht der Sache.
  7. Wir werden 2015 noch einen Kinder- und Jugendstadtplatz über alle sozialrelevanten städtischen und anderen Einrichtungen und deren Leistungen in Schriftform und online zur Verfügung stellen.
  8. Die Kinderbetreuung muss weiter ausgebaut werden, erste Gespräche mit dem Landeskrankenhaus Bludenz sind bereits geführt worden, eine grundsätzliche Bereitschaft seitens dieser Landeseinrichtung wurde bekunden.
  9. Wir entwickeln ein „Willkommenspaket“ für neue BürgerInnen und MigrantInnen mit Erläuterungen und Gutscheinen für Einrichtungen, Ärzte, VAL BLU etc.
  10. Wir verfolgen weiterhin die Etablierung eines Kinderhauses, das Spielgruppe und Kindergarten im selben Gebäude mit Grünflächen und Turnsaal beinhalten könnte. Dbzgl. sollte ein breites Einvernehmen über die Parteigrenzen hinweg erzielt werden.
  11. Kinderfreundliche Lokale, Geschäfte mit Stillecken, Spielecken und Rampen für Kinderwagen fördern sind ein wichtiger Impuls für den Handel und die Gastronomie, auf die wir immer wieder hinweisen, verbunden mit der Anmerkung, dass es eine Entscheidung des jeweiligen Unternehmers ist, wie er seine Geschäftsflächen gestaltet.
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