Die Bludenzer ÖVP forciert die Innenstadtentwicklung

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Die Bludenzer Volkspartei und Bürgermeister Mandi Katzenmayer sind die treibenden Kräfte für die Innenstadtentwicklung. Auch wenn Prozesse im öffentlichen Sektor länger dauern, ist es einmal mehr das Bewusstsein für Verbesserungen und die Konsequenz für Austausch und Gespräch, die Bludenz weiter bringen kann. Und dafür stehen Mandi Katzenmayer und die neue Wirtschaftsstadträtin Kerstin Biedermann-Smith, die nun die Innenstadtüberdachung prüfen lassen.

Pressemitteilung des Amtes der Stadt Bludenz vom 22.05.2015

Weitere Verbesserungen für Innenstadt: Stadt Bludenz lässte „temporäre Platzüberdachung“ prüfen

Das „Wohnzimmer“ der Bludenzerinnen und Bludenzer – die Bludenzer Fußgängerzone wird derzeit deutlich aufgewertet. In einem bis 2017 angelegten Sanierungsprozess wird swohl der Untergrund (Kanal- und Wasserleitungen) als auch die Oberflächengestaltung neu gemacht. Über fünf Millionen Euro werden investiert.

Die Arbeiten in der Herrengasse und nun fast auch schon in der Mühlgasse sind erledigt. Die Arbeiten in der Mühlgasse werden nächste Woche abgeschlossen. Eine Arbeitsgruppe, die von Bürgermeister Mandi Katzenmayer geleitet wird, hat sich dieser Tage mit der weiteren Vorgehensweise befasst. Im heurigen Herbst wird die Rathausgasse auf das Bauprogramm gesetzt. Ausgehend von der Werdenbergerstraße Richtung Herrengasse wird gearbeitet.

Bevor es soweit ist, wird es noch weitere Neuerungen in der Bludenzer Innenstadt geben. In der Herrengasse und in der Mühlgasse werden im heurigen Sommer neue „altstadttaugliche“ Straßenlampen montiert. Im Rahmen des Neugestaltugnsprozesses wurde ja ein Beleuchtungskonzept ausgearbeitet, das deutliche Verbesserungen mit sich bringt. Nicht nur die Lichtpunkte werden verdoppelt, sondern eine Arkadenbeleuchtung und auch die Anstrahlung besonderer Blickpunkte bzw. von Fassaden umfasst dieses Konzept. Auch dieses Vorhaben wird Schritt für Schritt mit einem Kostenaufwand von rund 350.000 Euro bis 2017 umgesetzt.

Die Lenkungsgruppe hat sich aber auch mit wichtigen Fragen, wie zum Beispiel mit der Barrierefreiheit beschäftigt. Schon im Vorfeld wurde die Gestaltung der Oberflächen mit dem dafür zuständigen Institut für Sozialdienste und auch mit dem Seniorenbeirat der Stadt Bludenz abgesprochen. Die gewählte Vorgehensweise – eine möglichst glatte befestigte Oberfläche entlang der Werdenbergerstraße – und eine Verbesserung des Belages in den Seitenstraßen fand bei diesen beiden Instituten Anerkennung. Durch die Neugestaltung fallen etwa Regenrinnen in der Straße weg, somit wird die Barrierefreiheit deutlich verbessert.

„Natürlich handelt es sich in der Innenstadt um ein historisches Kopfsteinpflaster. Ganz glatt ist dabei leider nicht möglich. Durch die Neuverlegung und durch die verbesserten Oberflächen wird es aber um vieles bequemer werden. Das gilt vor allem für körperlich gehandikapte Personen“, betont DI Hilmar Müller vom Bludenzer Bauamt.

Überdachung Nepomukplatz

Die Lenkungsgruppe hat aber auch weitere Aufträge zur Prüfung an die Fachplaner übertragen. So wird etwa eine temporäre Überdachung um den Nepomukbrunnen und –platz erstmals genau analysiert und geprüft. Schon seit über 20 Jahren hat es immer wieder Vorschläge für derartige Überdachungsvarianten gegeben. Noch nie wurde aber eine genaue Überprüfung einer solchen Idee durchgeführt. „Wir wollen nun nicht nur eine technische Machbarkeit durch die Fachplaner prüfen lassen, sondern wir werden dieses Projekt ganz konkret im Rahmen der derzeit stattfindenden Generalsanierung der Oberflächen ins Auge fassen. Aber nur dann, wenn es von allen mitgetragen wird. Wir können hier ganz sicherlich nicht über die Köpfe der Bevölkerung und vor allem der Anrainer und Immoblienbesitzer hinweg einfach etwas realisieren. Auch das Handling so einer temporären Überdachung – das heißt, wie lange braucht etwa ein Auf- und Abbau – muss im Vorfeld ganz genau analysiert werden“, kündigt Bürgermeister Mandi Katzenmayer eine genaue Projektstudie an.

Die Stadt Bludenz wird versuchen, schon diese Projektstudie auf eine breite Basis zu stellen, um dadurch eventuell auch eine EU-Leaderprogramm-Förderung für so eine Machbarkeitsstudie zu erhalten.

Die Lenkungsgruppe hat auch entschieden, dass weiterhin Grüninseln oder auch die bestehenden Bäume beim Eingang der Fußgängerzone im Bereich des Sparkassenplatzes erhalten werden und hinkünftig noch mehr von den Stadtgärtnern zu betreuen und pflegen sind. „Denn etwas Grün in der historischen Altstadt ist genau so wie der Blumenschmuck ganz wichtig für das Wohlfühlambiente und für die Attraktivität unseres historischen Altstadtkerns“, ist Bürgermeister Katzenmayer überzeugt.

Quelle: Amt der Stadt Bludenz, Pressemitteilung vom 22.05.2015

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